Impera Total Return AG investiert in Zukunftstechnologien
- Beteiligung am IPO der AGO AG, Spezialist für Energieversorgungsanlagen
- Neues Pre-IPO-Investment: Sinosol AG mit Fokus erneuerbare Energien in China
Frankfurt, 9. Juli 2007 – Die Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft Impera Total Return AG hat
ihr Investmentportfolio erweitert und sich dabei vor allem auf zukunftsorientierte Technologien
konzentriert:
Im Zuge des Börsengangs der AGO AG Energie + Anlagen, Kulmbach, zeichnete Impera insgesamt
50.000 Aktien zu einem Preis von 7,00 Euro. Die Erstnotiz der AGO-Aktie im Entry Standard
der Börse Frankfurt lag bei 7,50 Euro. Das Unternehmen ist Spezialist im Bereich innovativer
und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden. Zu den Kernkompetenzen
gehören vor allem Biomasseheizkraftwerke, Blockheizkraftwerke, der wärme- und kültetechni
sche Anlagenbau, die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.
Darüber hinaus beteiligte sich die Impera Total Return AG vorbörslich mit 2 % an der Sinosol AG,
einem chinesisch-deutschen Joint Venture mit Sitz in Stuttgart. Im Zentrum der Aktivitäten steht
hier der Wachstumsmarkt erneuerbare Energien in China. Langfristiger Fokus ist vor allem die
Ausbreitung der Photovoltaik im chinesischen Markt als nachhaltige und umweltgerechte Technologie.
Die Gruppe ist momentan mit ihren Tochtergesellschaften in China und Europa zum einen
als Entwickler und Anbieter von Komplettsystemen und zum anderen als Großhändler für Systemkomponenten
tätig. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine eigene Technologie im
Bereich nachgeführter Systeme. Ihr IPO plant die Sinosol AG im ersten Quartal 2008.
„Mit den Investments“, so Günther Paul Löw, Vorstand der Impera Total Return AG, „können wir
unsere Stellung im Bereich erneuerbare Energien deutlich ausbauen. Vor dem Hintergrund des
Klimawandels halten wir diesen Sektor für einen wichtigen Zukunftsmarkt mit hohem Wachstums
potenzial.“
Zusätzlich untermauert wird das strategische Engagement von Impera durch die seit November
2006 bestehende Beteiligung an dem Photovoltaik-Spezialisten Solarion AG. Die Leipziger Gesellschaft
entwickelt, produziert und verkauft flexible Solarzellen der zweiten Generation, die frei
sind von Silizium, einem äußert knappen Rohstoff. Im Vergleich zur konventionellen Photovoltaik
sind diese Dünnschichtsolarzellen auf Polyamidträgermaterial zudem deutlich preiswerter und
flexibler. Die neue Technologie wird derzeit auch kräftig gefördert: In einer gemeinsam mit Unternehmen
gegründeten Technologieinitiative für Organische Photovoltaik will das Bundesforschungsministerium
in den nächsten Jahren insgesamt 360 Mio. Euro in die Entwicklung neuer
Solarzellen auf Basis organischer und polymerer Materialien investieren. Das unterstreicht die
wirtschaftliche Relevanz der Branche und ihre Zukunftsorientierung.

