Impera Total Return AG im ersten Quartal 2007 mit Gewinn von 0,28 Euro je Aktie
- Ausbau des mittel- und langfristigen Beteiligungsportfolios
- Net Asset Value bei 6,50 Euro
Frankfurt, 21. Mai 2007 – Die Impera Total Return AG erzielte im ersten Quartal 2007 ein Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 566,9 und einen Periodenüberschuss von 534,4
TEuro. Je Aktie errechnet sich daraus ein Gewinn von 0,28 Euro (Basis: 1.920.000 Aktien) nach
0,12 Euro im dritten und 0,20 Euro im vierten Quartal 2006. Ein Vergleich mit dem entsprechen
den Vorjahreszeitraum (Ergebnis je Aktie Q1 2006: 0,97 Euro) ist wenig aussagekräftig, da dieser
von einem Sonderertrag geprägt war: Nach dem außerordentlich erfolgreichen IPO der neosino
nanotechnologies AG profitierte Impera im ersten Quartal 2006 erheblich vom Verkauf der vor börslich erworbenen Anteile an dieser Gesellschaft.
2007 konzentrierte sich Impera bisher vor allem auf die Stärkung des mittel- und langfristigen
Beteiligungsportfolios. Die Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen
beliefen sich auf 522,5 (Q1 2006: 1.655,3) TEuro und aus der Veräußerung von Wertpapieren im
Umlaufvermögen auf 177,6 (Q1 2006: 487,6) TEuro. Aus Corporate Finance-Mandaten wurden
Umsatzerlöse in Höhe von 92,4 (Q1 2006: 0) TEuro erwirtschaftet.
Insbesondere den Bereich klassischer Private Equity-Engagements will die Impera Total Return
AG langfristig ausbauen, um sich stärker von den schwankenden Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt
abzukoppeln. Unter anderem hält Impera 5 % an der Die Skonto AG, die auf innovative
Finanzierungslösungen für den Mittelstand spezialisiert ist. Im März wurde bei dieser Gesellschaft
eine Kapitalerhöhung mit deutlichem Bewertungsaufschlag durchgeführt, wodurch sich der Substanzwert
von Impera erheblich verbessert hat: Ende März lag der Net Asset Value (NAV) bei 6,50 (31.12.2006: 6,22) Euro je Aktie.
Im Gesamtjahr 2007 will die Impera Total Return AG das operative Ergebnis - sofern die Rahmenbedingungen
am Kapitalmarkt positiv bleiben - auf dem hohen Niveau des Vorjahres halten.
2006 konnte die Gesellschaft ihren Jahresüberschuss auf 3,5 Mio. Euro mehr als verdreifachen.
Für diesen Rekordgewinn sollen die Aktionäre eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie erhalten.
Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat Impera im März 2007 erneut 105.000 Aktien ausgegeben.
Seitdem beläuft sich das gezeichnete Kapital auf 2,4 Mio. Euro, eingeteilt in 1.920.000
Aktien. Auch die Tagesordnung der Hauptversammlung am 6. Juni 2007 sieht verschiedene
Beschlüsse vor, die den finanziellen Spielraum erweitern sollen: unter anderem die Schaffung
eines neuen genehmigten Kapitals und die Möglichkeit, Options- und Wandelschuldverschreibungen
auszugeben. Zudem ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit
anschließendem Aktiensplit geplant, um den rechnerischen Nennwert der Aktie von bisher 1,25
Euro auf einen Euro zu reduzieren. Am 31. März 2007 verfügte die Impera Total Return AG über
Eigenmittel von rund 10.147 (31.12.2006: 8.983) TEuro. Bei einer Bilanzsumme von 15.104
(31.12.2006: 13.699) TEuro lag die Eigenkapitalquote damit bei 67,2 (31.12.2006: 65,6) %.
Bezogen auf eine Aktie verfügte Impera am Stichtag über eigene Mittel in Höhe von 5,28 Euro.

