Impera Total Return AG: Negative Kapitalmarktentwicklung bedingt stichtagsbezogene Abschreibungen auf Beteiligungen

  • Per 30.9.2008 Fehlbetrag von 726 TEuro ausgewiesen
  • NAV je Aktie bei 2,39 Euro

Frankfurt, 24. November 2008 - Die auf Private Equity und Corporate Finance spezialisierte Impera Total Return AG hat aufgrund der Turbulenzen am Kapitalmarkt erhebliche Abwertungen auf die Beteiligungen in ihrem Investmentportfolio vorgenommen. Insgesamt wurden zum 30.9.2008 vorsorglich rund 1.516,0 TEuro abgeschrieben, wovon rund 1,2 Mio. Euro auf Beteiligungen im Anlagevermögen und der Rest auf Wertpapiere im Umlaufvermögen entfielen. Damit entsprechen die Ansätze der teilweise marktengen Titel dem jeweiligen Wert zum Stichtag. Zuschreibungen auf einzelne Positionen wurden nicht vorgenommen, obwohl sich einige Investments trotz Finanzkrise positiv entwickelten.

Aufgrund der Abschreibungen, die zum Jahresende eine Überprüfung hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Wertminderung erforderlich machen, würde die Impera AG in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -736,2 (9M 2007: +655,0) TEuro und einen Periodenfehlbetrag von 726,1 (9M 2007: Überschuss von 629,1) TEuro ausweisen. Der Net Asset Value (NAV) ging von 2,73 Euro per Ende Juni 2008 auf 2,39 Euro zum 30.9.2008 zurück. Am Jahresende 2007 hatte der Wert 2,51 Euro betragen.

Die Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen beliefen sich nach drei Quartalen auf 962,9 (9M 2007: 1.209,9) TEuro, die Erlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren im Umlaufvermögen lagen bei 233,6 (9M 2007: 400,9) TEuro. Der Umsatz aus Corporate Finance-Mandaten ging im Berichtszeitraum auf 54,7 (9M 2007: 167,9) TEuro zurück.

In der Bilanz werden die vom Unternehmen gehaltenen Beteiligungen per 30.09.2008 mit insgesamt 8.349,0 TEuro ausgewiesen gegenüber 8.454,6 TEuro am Jahresende 2007. Das Eigenkapital verringerte sich von 10.138,6 TEuro am 31.12.2007 auf 9.412,6 TEuro, da sich der Bilanzgewinn von 3.312,4 TEuro auf 2.586,3 TEuro reduzierte. Die Eigenkapitalquote im Verhältnis zur Bilanzsumme von 10.228,6 (31.12.2007: 10.227,3) TEuro belief sich am Stichtag auf 92,0 %. Je Aktie errechnet sich ein Eigenkapital von 1,96 Euro (Basis: 4,8 Mio. Aktien).

Im vierten Quartal 2008 wird die Entwicklung der Impera Total Return AG weiter von der Finanzkrise und der sich beginnenden Rezession bestimmt. Die Unternehmen im Portfolio der Gesellschaft sind in unterschiedlichem Ausmaß von den negativen Faktoren betroffen und es ist schwer abschätzbar, wie groß der Einfluss am Jahresende 2008 auf die Bewertungsverhältnisse sein wird. Zudem wird der Jahresabschluss, der wie bisher nach den Richtlinien des HGB erstellt wird, im Gegensatz zur IFRS-Bewertung nur tatsächlich vorgenommene Abschreibungen auf Beteiligungen beinhalten. Eine verlässliche Prognose für das Gesamtjahr 2008 ist deshalb derzeit kaum möglich.

Impera Total Return AG:
Die Impera Total Return AG mit Sitz in Frankfurt am Main konzentriert sich auf Private Equity-Investments und Corporate Finance-Beratung. Bei den Beteiligungen stehen kleine und mittelständische Unternehmen mit etabliertem und validem Geschäftsmodell im Fokus. Schwerpunkte der Beratungsleistungen sind Finanzierungs-, Umplatzierungs- und Restrukturierungsprojekte sowie alle anderen Kapitalmarkttransaktionen privater und institutioneller Investoren.
Die Impera-Aktie wird an den Wertpapierbörsen Berlin, Hamburg und Frankfurt im Open Market (Freiverkehr) gehandelt und ist in den Entry Standard einbezogen.
Kontakt: Günther Paul Löw, Vorstand, Tel.: 069 742277-22, E-Mail: info@impera.de, Internet: www.impera.de

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