Impera Total Return AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2008

  • Impera Total Return AG: Abschreibungen nach HGB verursachen Jahresfehlbetrag von rund 1,4 (2007: 0,9) Mio. Euro
  • NAV je Aktie beträgt 2,06 Euro und liegt damit deutlich über aktuellem Börsenkurs
  • Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen steigen auf 1,8 (2007: 1,4) Mio. Euro
  • Frankfurt, 17. April 2009 – Trotz der erheblichen Verwerfungen durch die Finanzkrise konnte die Impera Total Return AG 2008 signifikante Transaktionen erfolgreich abschließen, musste aber im  Wertpapier-Portfolio auf Basis des konservativen HGB-Niederstwertprinzips deutliche Wertberichtigungen verkraften. Nach vorläufigen Berechnungen beliefen sich die Abschreibungen, die zu nicht realisierten Buchverlusten führten, auf insgesamt 2,7 (2007: 2,3) Mio. Euro.

    Insgesamt weist die auf Private Equity-Beteiligungen und Corporate Finance spezialisierte Impera für das Jahr 2008 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von –1,4 (2007: -0,8) Mio. Euro aus, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verringerte sich von 1,5 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro. Das Nettoergebnis nach Steuern lag bei -1,4 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 0,9 Mio. Euro im Jahr 2007.

    Deutlich höher fielen 2008 die Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen aus: sie stiegen von 1,4 Mio. Euro im Vorjahr auf rund 1,8 Mio. Euro. Zurückzuführen ist die Steigerung vor allem auf drei Trade-Sales. Im Laufe des Jahres gab die Gesellschaft die Investments an der klickTel AG, der corpcom corporate communications GmbH und der Transflow Informationslogistik AG jeweils mit einer guten Rendite auf das investierte Kapital ab. Die Erlöse aus der Veräußerung von Wertpapieren im Umlaufvermögen reduzierten sich im Jahresvergleich von 308,2 TEuro auf 202,9 TEuro und die Umsätze aus Corporate Finance-Mandaten von 375,8 TEuro auf 54,7 TEuro. Damit nahm die Gesamtleistung leicht von 2,3 Mio. Euro auf 2,1 Mio. Euro ab.

    Die Bilanzsumme verkürzte sich im Stichtagsvergleich von 10,2 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro, der Wert der von der Gesellschaft gehaltenen Beteiligungen ging von 8,5 Mio. Euro auf rund 7,0 Mio. zurück. Die liquiden Mittel lagen bei 945 (31.12.2007: 511) TEuro. Durch den niedrigeren Bilanzgewinn verringerte sich das Eigenkapital von 10,1 Mio. Euro auf 8,8 Mio. Euro, woraus sich eine Eigenkapitalquote von 98,4% (31.12.2007: 99,1%) errechnet. Das Eigenkapital je Aktie belief sich am Jahresende 2008 auf 1,83 Euro (Basis: 4,8 Mio. Aktien). Der Net Asset Value (NAV) je Aktie, der den Substanzwert des Unternehmens beziffert, belief sich per 31. Dezember 2008 auf 2,06 Euro je Aktie im Vergleich zu 2,51 Euro zum Vorjahresstichtag.

    Um die Chancen, die sich für die Impera Total Return AG bieten, weiterhin in vollem Umfang nutzen zu können, plant die Gesellschaft noch im ersten Halbjahr 2009 eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht, an der auch die Mountain Super Angel AG teilnehmen wird. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft hält seit Januar 2009 über 50 % der Anteile an der Impera Total Return AG. Weitere bestehende wie auch neue Investoren haben eine Zeichnung zugesagt. Details zur geplanten Kapitalmaßnahme werden in Kürze bekanntgegeben.


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