Impera Total Return AG verbessert Nettoergebnis im zweiten Quartal 2009 auf 75,3 TEUR (Q1 2009: -171,1 TEUR)
- Zwei Investments in schwierigem Kapitalmarktumfeld abgeschlossen
- NAV je Aktie bei 2,11 Euro (1,93 Euro pro forma nach Kapitalerhöhung)
- Gesellschaft will weiterhin Expansionschancen nutzen
Frankfurt, 26. August 2009 – Die Geschäftsentwicklung der Impera Total
Return AG war auch im zweiten Quartal 2009 von dem schwierigen
Kapitalmarktumfeld geprägt. Dennoch konnte die auf Private
Equity-Investments und Corporate Finance-Beratung spezialisierte
Gesellschaft das Nettoergebnis im Vergleich zum ersten Quartal 2009
verbessern: Von April bis Ende Juni 2009 erzielte Impera einen
Überschuss von 75,3 TEuro nach einem Fehlbetrag von 171,1 TEuro in den
ersten drei Monaten des laufenden Jahres. Für das komplette erste
Halbjahr 2009 wurde ein Jahresfehlbetrag von 95,8 TEuro ausgewiesen.
Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war durch zwei lukrative
Anteilsverkäufe ein Überschuss von 634,6 TEuro verbucht worden.
Entsprechend hoch waren im Vergleichshalbjahr die Erträge aus der
Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen, die im
6-Monats-Vergleich von 973,1 TEuro auf 27,6 TEuro zurückgingen. Dagegen
erhöhten sich die Einnahmen aus der Veräußerung von Wertpapieren im
Umlaufvermögen von 71,7 TEuro auf 175,7 TEuro. Die Umsatzerlöse aus
Corporate Finance-Mandaten lagen Ende Juni 2009 bei rund 12,3 (H1 2008:
19,8) TEuro. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden keine Abschreibungen auf
Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens vorgenommen (H1
2008: 96,0). Auch der Zinsaufwand (H1 2008: 16,1 TEuro) entfiel nahezu
komplett, da die Fremdverschuldung im Jahresverlauf 2008 fast
vollständig abgebaut wurde. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -95,2 (H1 2008:
+634,6) TEuro.
Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen verwirklichte die Gesellschaft
im zweiten Quartal 2009 zwei aussichtsreiche Investments: Zum einen
begleitete Impera gemeinsam mit der CFP & Founders Investments die
im Bereich Suchmaschinenmarketing (SEM) tätige intelliAd Media GmbH bei
ihrer ersten Finanzierungsrunde und stockte zum anderen die bestehende
Beteiligung an der n.runs AG von rund 13 % auf 25 % auf. Das auf
Netzwerksicherheit spezialisierte Beratungsunternehmen befindet sich
bereits seit dem 2006 erfolgten Börsengang im Impera-Portfolio. Darüber
hinaus schloss Impera im laufenden Jahr einen ersten Vertrag über das
Fremdmanagement eines Venture Capital-Portfolios ab.
Der Net Asset Value (NAV) der Impera Total Return AG lag am 30. Juni
2009 bei 2,11 Euro je Aktie nach 1,87 Euro Ende März 2009 und 2,01 Euro
am Jahresende 2008. Ausschließlicher Grund für den um 13 % gestiegenen
NAV im Vergleich zum Vorquartal ist die positive Entwicklung an den
Aktienmärkten, die sich im börsennotierten Portfolio der Impera
niedergeschlagen hat.
Das Eigenkapital ging im Vergleich zum 31.12.2008 geringfügig von 1,78
Euro auf 1,76 Euro je Aktie zurück. Dieser Berechnung lag die zum
Stichtag aktuelle Aktienanzahl von 4,8 Mio. Stück zugrunde. Durch die
Kapitalerhöhung im Juli, bei der 960.000 neue Inhaber-Stückaktien zu
einem Preis von 1,10 Euro platziert wurden, stieg das Grundkapital auf
5,76 Mio. Aktien und der Gesellschaft flossen nach Abschluss des
Berichtszeitraums 1,056 Mio. Euro zu. Hiermit ergibt sich ein pro forma
NAV von 1,93 Euro und ein pro forma Eigenkapital 1,64 Euro, sofern man
den Effekt der Kapitalerhöhung schon zu dem Stichtag 30.06. einbeziehen
würde.
Mit der Kapitalmaßnahme wird sich die Eigenkapitalquote, die zum
Stichtag 30.6.2009 bei 98,7 (31.12.2008: 98,2) % lag, weiter
verbessern. Zudem ist Impera in der Lage, mit den frischen Mitteln die
bestehenden Marktpotenziale besser auszuschöpfen. Im derzeitigen Umfeld
gibt es laut Vorstand Günther Paul Löw eine Reihe von interessanten
Wachstumsunternehmen, woraus sich zahlreiche Chancen für Impera
ergeben. "Diese wollen wir nutzen und planen weitere Investments", so
Löw. Im Gesamtjahr 2009 erwartet die Gesellschaft unverändert ein
positives Ergebnis nach Steuern.

