Impera Total Return AG gibt Halbjahresergebnis 2011 bekannt
Frankfurt, 29. August 2011 – Die Geschäftsentwicklung der Impera Total Return AG war im ersten Halbjahr 2011 im Wesentlichen von der Restrukturierung der Gesellschaft geprägt. Durch die deutliche Personal- und damit Kostenreduktion lag das Hauptaugenmerk auf der Reorganisation, die nun als weitgehend abgeschlossen bezeichnet werden kann. Nach einem Nettoergebnis von 90,0 TEuro im Vorjahreszeitraum wies die Gesellschaft einen Fehlbetrag von 93,0 TEuro aus. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2010 verbesserte sich das Ergebnis von deutlich, nach einem Nettoverlust von 1.647,1 TEuro in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres.
Die Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen im Anlagevermögen verringerten sich von 311,9 TEuro des 1. Halbjahres 2010 auf 119,4 TEuro. Die Bereinigung des Wertpapierbestandes verläuft plangemäß. Die Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren im Umlaufvermögen verringerten sich von 144,3 TEuro auf 79,6 TEuro, während sich die Umsatzerlöse aus Corporate Finance Mandaten von 21,7 TEuro auf 13,7 TEuro verringerten. Auf der Kostenseite wurde der Personalaufwand mit 182,8 TEuro an (279,6 TEuro) deutlich reduziert. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere wurden bis Ende Juni 2011 nicht vorgenommen. Der Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.
Die Bilanz der Impera Total Return AG verkürzte sich per Ende Juni 2011 um rund 10 % auf 8.435,3 TEuro (10.011,7). Davon entfielen 6.837,9 TEuro (7.506,5) auf Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens. Das Eigenkapital summierte sich auf 8.011,9 TEuro (8.888,0), was einer Eigenkapitalquote von 95,0 (88,8) % entspricht. Das bilanzielle Eigenkapital je Aktie betrug 1,27 (1,54) Euro.
Nach der Portfoliobereinigung und Resturkturierung erscheint das Ertragspotential der verbliebenen Beteiligungen vielversprechend. Die Realisierung von Veräußerungserlösen hängt maßgeblich mit dem Kapitalmarkt zusammen, welches sich in den vergangenen Wochen merklich eingetrübt hat. Die Gesellschaft kann derzeit keine Prognose über den weiteren Jahresverlauf abgeben.
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